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Aus der Vernetzungsstelle

Fortbildungen3

Aktuelle Fortbildungsangebote der Vernetzungsstelle finden Sie hier. [mehr]

Aktuelle Aktion

2014-04_Lokale-Buendnisse-fuer-Familie_Aktionstag

10 Jahre Lokale Bündnisse für Familie werden mit einem Aktionstag rund um den 15. Mai 2014 gefeiert! www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

Broschüre der Woche

2014-04-11_Gleichstellungsaktionsplan-Ludwigshafen

Der erste Gleichstellungsaktionsplan der Stadt Ludwigshafen 2013 bis 2015 soll die EU Charta auf kommunaler Ebene umsetzen. [mehr]

Magazin

WoMenPower und Engineer Power Woman 2014

2014_WoMenPower_Stand-VNST_TeaserIm Rahmen der Hannover Messe fand auch dieses Jahr am letzten Messetag der WoMenPower Kongress im Convention Center auf dem Messegelände statt. Das Motto des Kongresses lautete "Netzwerke nutzen. Integration erleben. Neues lernen". Neben Fachvorträgen und einem großen Workshopangebot stellten sich Verbände, Vereine und Unternehmen vor. Gleichberechtigung und Vernetzung war wieder mit einem Stand dabei. Auf dem Programm stand außerdem die Ernennung der Engineer Power Woman 2014. [mehr]

Unternehmenstag 'Erfolgsfaktor Familie 2014'

Am 7. Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie" haben rund 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Organisationen, Verwaltung und Politik in Berlin teilgenommen. Unter dem Motto "Partnerschaft bei der Vereinbarkeit - Neue Potenziale für die Wirtschaft" diskutierten die Mitglieder des Unternehmensnetzwerkes am 7. April 2014 über Konzepte, die Familien eine partnerschaftliche Aufteilung zwischen Erwerbs- und Familienverantwortung ermöglichen können. Im Mittelpunkt standen Karrieremodelle für Eltern, betriebliche Maßnahmen für Väter und Arbeitszeitmodelle für Mütter, die gerne mehr arbeiten wollen. www.erfolgsfaktor-familie.de (10.04.2014)

Studienzentrum für Genderfragen in Hannover eröffnet

2014_Eroeffnung-Studienzentrum-Genderfragen_EKDMit einem Festmahl in der Marktkirche in Hannover hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am 7. April ihr neu errichtetes Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie eröffnet. Die Einrichtung löst das ehemalige Frauenstudien und -bildungszentrum (FSBZ) ab, das vor 20 Jahren in Gelnhausen gegründet wurde. In seiner Eröffnungsrede betonte der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider, dass die Gestaltung einer gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern eine bedeutsame Aufgabe für die evangelische Kirche sei. In dieser Gemeinschaft sollten alle ihre individuellen Gaben und Fähigkeiten unabhängig vom Geschlecht gleichberechtigt entfalten können. Bilder und Informationen zur Eröffnung sowie die Tischreden zum Download finden Sie auf der Website der EKD. (9.4.2014)

Studie | Wenn die Eltern Hilfe brauchen

Geschwister pflegen ihre Eltern, wenn diese alt und hilfsbedürftig werden, nicht in gleichem Umfang. In 75 Prozent aller Fälle übernimmt ein einzelnes Kind die Pflege. Die Mütter werden in erster Linie von den Töchtern gepflegt. Söhne sind nach wie vor seltener bereit, die Pflegearbeit allein zu leisten. In Familien ohne Töchter teilen sich mehrere Brüder die Pflege häufig untereinander auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Warum sich Geschwister unterschiedlich stark bei der Pflege der Eltern engagieren, haben die Forschenden mit Hilfe amerikanischer Daten untersucht. Mehr dazu auf der Website des WZB. (8.4.2014)

Rheinland-Pfalz | Wahlzettel darf keinen Hinweis auf Frauenanteil enthalten

Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat bestimmt, dass der Zusatz  "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" und die Information zum Frauenanteil auf den Spitzenplätzen der jeweiligen Wahlliste und im jeweiligen Kommunalparlament  der Parteien und Wählergruppen nicht auf dem Stimmzettel zur Kommunalwahl am 25. Mai abgedruckt werden dürfen. Zu dieser Entscheidung hat sich Frauenministerin Irene Alt geäußert: "Wir stellen aber mit Freude fest, dass allein die Diskussion der Frage, wie der Frauenanteil in den kommunalen Parlamenten und Räten von derzeit 16,8 % deutlich erhöht werden kann,  zu einer Sensibilisierung der Parteien und Wählervereinigungen für dieses Thema geführt hat. Wir werden an diesem Punkt weiterarbeiten und unser Ziel, mehr Frauen in die Kommunalpolitik zu bringen, nicht aus den Augen lassen. Wir brauchen endlich mehr Frauen in den Räten und Parlamenten der Kommunen. Denn die Kommunalpolitik kann es sich auf Dauer nicht leisten, dass in Diskussionen und Entscheidungsfindungen der Blickwinkel der Hälfte der Menschheit nicht angemessen einfließt." Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Verfassungsgerichtes.  (7.4.2014)

Niedersachsen | Modellprojekte sollen Kinder unterstützen, die Gewalt in Paarbeziehungen miterlebt haben

Zur Unterstützung von Kindern, die Gewalt in Paarbeziehungen miterlebt haben, werden in Niedersachsen fünf Modellprojekte ausgeschrieben. Dies hat Sozialministerin Cornelia Rundt auf der Kinderschutzkonferenz in Hannover mitgeteilt. Die Kinderschutzprojekte sollen die bisherigen Angebote von Frauenhäusern und Gewaltberatungsstellen gegen häusliche Gewalt ergänzen. Für die Jahre 2014 bis 2016 stehen jährlich 100.000 Euro für die Förderung bereit. Die Ausschreibung und die Durchführung selbst sollen in enger Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Kinder- und Jugendschutz erfolgen. Hintergrund: Jährlich suchen rund 30.000 Frauen und Mädchen in Niedersachsen Schutz und Unterstützung in Frauenhäusern, Gewaltberatungsstellen sowie Interventionsstellen. Allein im Jahr 2012 flohen rund 2.200 von Gewalt betroffene Frauen mit 2000 Kindern in ein Frauenhaus. Die Mütter von rund 8.700 Kindern nehmen psychosoziale Beratungsmöglichkeiten in Interventions- und Gewaltberatungsstellen in Anspruch. (4.4.2014)


Ein Jahr Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

Der erste Jahresbericht zum Hilfetelefon wurde von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig vorgestellt. Die 08000 116 016 wird bei Fragen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen und als 24-Stunden-Lotse zu den Beratungsstellen vor Ort genutzt. Nun wurde eine erste Bilanz zum Einsatz des Hilfetelefons gezogen. Unter der kostenlosen Telefonnummer und über die Website www.hilfetelefon.de stehen mehr als 60 Beraterinnen des 'Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen' seit März 2013 betroffenen Frauen, Angehörigen und Fachkräften bei allen Fragen zur Seite. Telefonate können rund um die Uhr in 15 Sprachen übersetzt werden. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden. Insgesamt 47.504 Kontakte führten zu rund 18.800 Beratungsgesprächen per Telefon, Chat oder E-Mail. Mit dem Jahresbericht werden erstmals auch Erfahrungsberichte aus der Praxis der Beratungsarbeit veröffentlicht. www.bmfsfj.de (1.4.2014)


Kampagne | Armut ist eine Frau

2014_Armut-ist-eine-Frau_FrankfurtDas Frauenreferat der Stadt Frankfurt hat zum Internationalen Frauentag 2014 die Kampagne "Armut ist eine Frau" gestartet. Mit der Initiative sollen Mädchen und Frauen bei weichenstellenden Entscheidungen und bei der Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen unterstützt und bestärkt werden. Das Frauenreferat will durch Projekte und Aktionen Alternativen sichtbar machen und fördern, die Armut verhindern oder vermindern. Durch Information soll darüber hinaus der Zugang zu Ressourcen und Angeboten erleichtert werden. Die Website zur Kampagne mit zahlreichen Hintergrundinformationen finden Sie unter www.armut-ist-eine-frau.de. Weitere Informationen sind auch auf der Website der Stadt Frankfurt unter www.frankfurt.de/frauenarmut eingestellt. (28.3.2014)

Rheinland-Pfalz | Mentoringprogramm 'Mehr Frauen an die Spitze'

Das Mentoringprogramm "Mehr Frauen an die Spitze" der rheinland-pfälzischen Landesverwaltung geht in die fünfte Runde. Bei der Auftaktveranstaltung in der Staatskanzlei begrüßte Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Jubiläum neben den Teilnehmerinnen dieses Jahres auch die ehemaligen Mentees mit ihren Mentorinnen und Mentoren. Sie lobte das Mentoringprogramm als ein in der Landesregierung erfolgreich etabliertes Instrument der Personalentwicklung. Nach den sehr positiven Erfahrungen aus den ersten vier Programmrunden wurden nun 15 Nachwuchsführungskräfte und ihre Mentorinnen sowie Mentoren in die fünfte Runde aufgenommen. Weitere Informationen zum Programm auf der Website des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz. (28.3.2014)

BMFSFJ | ElterngeldPlus vorgestellt

Die Eckpunkte für die Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes wurden von der Bundesfamilienministerin vorgestellt. Mütter und Väter, die früh nach der Geburt des Kindes wieder in Teilzeit arbeiten wollen, haben mit dem ElterngeldPlus die Möglichkeit, länger als bisher diese Leistung in Anspruch zu nehmen. Wenn beide Elternteile sich entscheiden, jeweils 25 bis 30 Stunden in der Woche zu arbeiten, wird es einen zusätzlichen Partnerschaftsbonus in Form von vier zusätzlichen ElterngeldPlus-Monaten geben. (26.3.2014) [mehr]

69% der berufstätigen Mütter arbeiten in Teilzeit

Im Jahr 2012 arbeiteten in Deutschland mehr als zwei Drittel (69 %) der erwerbstätigen Mütter auf Teilzeitbasis, bei den erwerbstätigen Vätern waren es hingegen lediglich 5%. Dies ergeben Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zum Mikrozensus. Die Erwerbsmuster der Mütter waren dabei im Jahr 2012 regional sehr unterschiedlich. So war die Teilzeitquote der Mütter im Westen mit 75% deutlich höher als bei den Müttern im Osten (44%). Bei den erwerbstätigen Vätern arbeiteten im Osten knapp 8% der erwerbstätigen Väter in Teilzeit, im Westen waren es 5%. Betrachtet wurden Mütter und Väter im Alter zwischen 15 und 64 Jahren, die mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt zusammenleben und in der Woche vor der Befragung "aktiv erwerbstätig" waren, also tatsächlich gearbeitet haben. www.destatis.de (24.3.2014)


Lohnlücke in Niedersachsen unter Bundesdurchschnitt

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt zum Equal Pay Day: "Lohnkluft zwischen den Geschlechtern ist im 21. Jahrhundert absurd"
Nach wie vor besteht in Deutschland ein deutlicher Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern: Bundesweit verdienen Frauen aktuell 22,4 Prozent weniger als Männer. Erst am 21. März 2014, dem so genannten Equal Pay Day, haben die Frauen das Lohnniveau erreicht, das die Männer bereits am 31. Dezember 2013 erzielt haben. In Niedersachsen beträgt der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern nach Berechnungen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen 20 Prozent. Er liegt damit etwas unterhalb des Bundesdurchschnitts. Diese Ungerechtigkeit im Berufsleben spiegelt sich auch im Rentenniveau wider: Die Rentenbezüge von Frauen liegen wegen Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitarbeit durchschnittlich bis zu 59 Prozent unter dem der Männer. (21.3.2014)

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Mütterrente | Kein vorsorglicher Antrag erforderlich

Um die sogenannte Mütterrente zu erhalten, muss kein Antrag gestellt werden, wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mitteilt. Obwohl es noch keine gesetzliche Regelung gäbe, gingen immer mehr formlose Anträge auf Neuberechnung der Kindererziehungszeiten ein. Entsprechende Musterschreiben, suggerierten, dass ein Antrag notwendig sei. Das sei allerdings falsch. Weitere Informationen zum Thema auf der Website der Rentenversicherung. (21.3.2014)

Gender Pay Gap 2013 bei Vollzeitbeschäftigten besonders hoch

2014-03_EPD_StatistikIm Jahr 2013 blieb der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Wie das Statistische Bundesamt zum Equal Pay Day am 21. März 2014 mitteilt, verdienten Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,56 Euro weiterhin 22 % weniger als Männer (19,84 Euro). Bei Vollzeitbeschäftigten war der Verdienstunterschied deutlich höher als bei Teilzeitbeschäftigten. (20.3.2014) [mehr]

Studie | Innovativität von Frauen wird unterschätzt

Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn hat die Innovationsbereitschaft von Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen untersucht. Unter den Selbstständigen finden sich nicht nur deutlich weniger Frauen als Männer - sie gründen auch seltener technologieorientierte Unternehmen und initiieren weniger Produkt- bzw. Prozessinnovationen. Damit sind Gründerinnen - aber auch Unternehmerinnen - deutlich weniger in den Branchen aktiv, die traditionell als besonders innovativ gelten: Elektroindustrie, EDV-/Telekommunikationsbranche, Fahrzeug- und Maschinenbau. Nach Ansicht der Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn kann daraus jedoch nicht geschlossen werden, dass Frauen generell weniger innovativ seien als Männer. So würde in Erhebungen der Innovationsbegriff meist sehr eng gefasst und vorrangig an Neuerungen im technologischen Bereich gesucht. Dabei würden administrative, organisatorische oder Marketinginnovationen eher vernachlässigt. (17.3.2014) [mehr]

Aktuell

Termine

22.04.-05.05.14: Ausstellung zum Demografischen Wandel "Unsere Zukunft - Unsere Stärke", Schaumburg

24.04.14: 1. Niedersächsischer Fachtag Transsexualität, Hannover

24.04.14: XII. Expertenforum Personal Wolfsburg "Betriebliche Unterstützung im Pflegefall", Wolfsburg

27.05.2014 | Einführung in die Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit, Hannover

04.-05.06.2014 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

10.07.14: Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz und der Gleichstellungsplan, Hannover


Stellenangebote

Der Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. Hannover besetzt zum 01.09.2014 eine Stelle neu im Bereich Beratung und zur Betreuung des Arbeitsschwerpunktes "Sexuelle Gewalt und Behinderung". Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden, die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an den TVöD. Bewerbungsschluss: 15.05.2014. Weitere Informationen in der Stellenausschreibung.


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Kalenderblatt des Monats April

04_April_klein"Die Zeit ist reif!" - Der Jahreskalender 2014 der Vernetzungsstelle zum frauen- und gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat April: Unverzichtbar - Stark vor Ort!


Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info

Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Die nächsten Beiträge: 18.04.14: "Gott unter Schwestern" - Evangelisches Klosterleben heute | 20.04.14: "...danke, dass Sie mir geholfen haben" - Grüne Damen (und Herren) am Krankenbett und in der Pflege | 21.04.14: "Vollpension bei Mama" - Wenn Söhne zu Nesthockern werden | 27.04.14: "Ich konnte nur noch ein Wort denken: Krieg, Krieg, Krieg" - Der erste Weltkrieg aus weiblicher Sicht | 18.05.14: "Auf der Pirsch" - Warum sich immer mehr Frauen für die Jagd begeistern [mehr]