Aus der Vernetzungsstelle
"Frauen unternehmen was!" - Der Frauenkalender 2011 der Vernetzungsstelle kann ab sofort bestellt werden! Weitere Informationen finden Sie hier.
Aktionen aktuell
Der Women's Business Kongress am 18. September in Cuxhaven eröffnet Zukunftsperspektiven am Meer. [mehr]
Broschüre der Woche
Best Practice aus dem Genderberatungsprojekt 2010 in den technischen Fakultäten der Fachhochschule Hannover. [mehr]
Magazin
Interview mit der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration zu gleichstellungspolitischen Fragen
Lesen Sie hier die Antworten von Ministerin Aygül Özkan auf die Fragen der Vernetzungs-stelle zu den Bereichen Frauen- und Gleichstellungspolitik, Integration von Migrantinnen, Mädchenförderung und Frauenförderung und zur Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten. [mehr]Anteile nichtehelicher Geburten steigen europaweit an
Der Anteil der unehelich geborenen Kinder an allen Geburten ist in den letzten Jahren fast überall in Europa gewachsen. Die Entwicklung verläuft indes alles andere als einheitlich: Während in Skandinavien und den Beneluxstaaten weniger als die Hälfte der Kinder ehelichen geboren werden, liegen die Nichtehelichenquoten in Teilen Polens und in Griechenland trotz Zuwachs unter zehn Prozent. Das und mehr geht aus den Karten und Grafiken hervor, die das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) jetzt in seinem Online-Nationalatlas veröffentlicht hat. (30.8.2010)Kommunikation mit Behörden noch schwieriger als gedacht
Neue Studie belegt: Behördenformulare sind zu schwierig. Menschen aus sozial benachteiligten Milieus haben häufig große Probleme bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit Behörden. Dies stellt eine wesentliche Barriere für gesellschaftliche Teilhabe dar. Dies fand ein Forschungsteam an der Technischen Universität Dortmund im Rahmen des Projektes "Schreiben zwischen Sprachen und Kulturen" heraus. Ausserdem wurde untersucht, welche Faktoren für diese Schwierigkeiten verantwortlich sind und ob auch mangelnde Deutschkenntnisse dazu beitragen. (30.8.2010)
[mehr]Erster Qualitätsbericht zum Mammographie-Screening-Programm vorgelegt
Frauen, die am Programm zur Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen, erhalten laut Bericht eine Behandlung auf höchstem Niveau. In dem Bericht sind die Auswertungen der Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Mammographie-Screening-Programm aus den ersten drei Jahren von 2005 bis 2007 zusammengefasst. Darin zeigt sich, dass die wesentlichen Parameter zur Beurteilung der Programmqualität erfüllt werden. Der Qualitätsbericht wird den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vorgelegt, die gemeinsam die Ergebnisse prüfen und über eventuelle Änderungen der Maßnahmen entscheiden. Der Bericht steht auf der Website zum Programm unter www.mammo-programm.de zum Download zur Verfügung. (30.8.2010)Kampagne gegen häusliche Gewalt in Berlin gestartet
Unter dem Motto "Hinter-deutschen-Wänden" ist in Berlin eine neue Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet. Im Zentrum der für Berlin einmaligen Aktion steht die Ausstrahlung eines Kinospots in den Cineplex- und Off-Kinos und dem Berliner Fenster. Zeitgleich machen stadtweit Großplakate mit dem Slogan "Manchmal sieht man es erst auf den zweiten Blick" und der Telefonnummer der BIG-HOTLINE als zentraler Anlaufstelle auf das Phänomen häusliche Gewalt aufmerksam. Weitere Elemente der Kampagne sind "City Cards" sowie eine Kampagnen-Website www.hinter-deutschen-waenden.de. Die Kampagne wurde im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung entwickelt. (26.8.2010)Doppelbelastung von Familie und Beruf behindert Frauen-Karrieren
Die Doppelbelastung von Familie und Beruf stellt für Frauen nach wie vor die entscheidende Karrierebremse dar. Jede Zweite hat aus diesem Grund mindestens einmal ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid 1.029 Frauen und Männer befragt hat. Mangelnde Förderung am Arbeitsplatz oder unzureichende berufliche Qualifikation nannte hingegen nur jede vierte Frau als Karrierehindernis. 60 Prozent von ihnen halten eine Frauenquote in den Betrieben für sinnvoll. (18.8.2010)ProKarriere Mentoring Programm startet an Uni Hildesheim
- Karriereförderung für Studentinnen und Absolventinnen mit und ohne Migrationshintergrund.
Im Herbst beginnt an der Stiftung Universität Hildesheim das Mentoring-Programm ProKarriere. Angesprochen werden vor allem Frauen mit Migrationshintergrund (Bildungsinländerinnen und Bildungsausländerinnen), um die Integration in die Wissenschaft sowie den nichtwissenschaftlichen Arbeitsmarkt zu fördern. (12.8.2010) [mehr]
Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung bei Frauen
Frauen mit hohem Arbeitseinkommen haben im Schnitt eine deutlich höhere Lebenserwartung als Frauen mit niedrigem Einkommen. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin). Die Gründe für diesen Zusammenhang werden darin vermutet, dass höhere Bildung sowohl ein höheres Einkommen als auch mehr Gesundheitsbewusstsein nach sich zieht. Untersucht wurde eine Gruppe von Frauen, die alle mindestens 25 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hatten und zwischen 1994 und 2005 gestorben waren. Eine Kurzfassung der Ergebnisse liegt in englischer Sprache vor und ist auf der Website des DIW Berlin abrufbar. (12.8.2010)Neue EU-Rechtvorschrift über Mutterschutz und Rentenleistungen für selbstständig Erwerbstätige
Am 04.08.2010 ist die EU-Richtlinie 2010/41/EU in Kraft getreten, die den Schutz selbstständig erwerbstätiger Frauen, insbesondere bei Mutterschaft, verbessert. So können sie Mutterschaftsleistungen erhalten, die eine Unterbrechung ihrer Erwerbstätigkeit während mindestens 14 Wochen ermöglichen. (09.08.10) [mehr]Bundesverfassungsgericht urteilt zu Sorgerecht
Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelung des Sorgerechts für unverheiratete Väter für verfassungswidrig erklärt. Nach der derzeitigen Regelung können nicht verheiratete Väter nur mit Zustimmung der Mutter ein gemeinsames Sorgerecht erhalten. (03.08.10) [mehr]Alleinerziehende in Deutschland
Im Jahr 2009 war fast jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern alleinerziehend. Die Tendenz ist steigend, von 1,3 Millionen Alleinerziehenden im Jahr 1996 auf 1,6 Millionen im Jahr 2009. Unterschiede bestehen besonders zwischen Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern ist der Anteil der Alleinerziehenden mit 27% deutlich höher als im Westen, wo er nur 17% beträgt. Die überwiegende Mehrheit der Alleinerziehenden ist weiblich. Der Frauenanteil lag 2009 bei 90%. Die alleinerzienden Väter betreuen häufiger ältere Kinder. Etwa 36% der Väter waren für Kinder zwischen 15 und 17 Jahren verantwortlich. Bei den alleinerziehenden Müttern kümmerte sich hingegen rund ein Drittel um Kinder im Krippen- oder Vorschulalter. Die Erwerbstätigkeit von alleinerziehenden Müttern lag 2009 bei 60%, bei Müttern aus Paarfamilien bei 58%. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede beim Umfang der Erwerbstätigkeit. Mit 42% arbeiteten erwerbstätige, alleinerziehende Mütter wesentlich häufiger in Vollzeit als erwerbstätige Mütter in Paarfamilien (27%). Diese und weitere Ergebnisse des Mikrozensus 2009 zur Situation alleinerziehender Mütter und Väter in Deutschland hat das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Sie finden weitere Informationen auf der Website www.destatis.de. (30.07.2010)Forschungsprojekt | Pflegesensible Arbeitszeiten
Erforscht werden sollen die Arbeitszeitrealitäten und -bedarfe von Beschäftigten mit Pflegeaufgaben. Ziel ist es, Eckpunkte für eine Gestaltung "pflegesensibler Arbeitszeiten" zu entwickeln, welche Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften zur Verfügung gestellt werden können. Für das Projekt werden Beschäftigte mit privaten Pflegeaufgaben gesucht, die in einem Interview aus ihrem (Pflege-)Alltag berichten. Auch Kontakt und Vernetzung mit betrieblichen Akteuren wie Personalabteilung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie betrieblicher Interessenvertretungen ist geplant. Das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) führt das Projekt zusammen mit dem Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften (IfES) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durch. Gefördert wird es von der Hans-Böckler-Stiftung. Weitere Informationen zum Projekt sowie Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website des SowiTra. (27.7.2010)
Aktuell
Termine
15.09.10: 1. Rheinland-Pfälzisch/Saarländischer Mädchen-Technik-Kongress, Kaiserslautern20.-21.09.10: 1. Bundesweiter Mentoring-Kongress für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, Berlin
20.-22.09.10: Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, Trier
Kalenderblatt des Monats September
Stellenangebote
In der Stadt Wolfsburg ist die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten neu zu besetzen. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Weitere Informationen entnehmen Sie der Stellenausschreibung.Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info
Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Nächste Beiträge: 05.09.10: "Ausgebrannt" - Frauen in der Erschöpfungskrise | 12.09.10: Das Magazin mit aktuellen Themen | 19.09.10: "Zwischen Tellerwäscherin und Gourmetköchin" Frauen in der Küche | 26.09.10: "Von jetzt an ohne Kopftuch" - Die zwei Leben einer Muslima [mehr.]Hörfunk aktuell | Starke Frauen - WDR5
Eine Sendereihe in "WDR 5 - Neugier genügt". Porträtiert werden "starke Frauen" aus der Geschichte und mitreißende Zeitgenossinnen. [mehr]Blog
Die Redaktion von Vernetzungsstelle.de berichtet über aktuelle Themen, Besuche, Veranstaltungen und Termine - jetzt auch im Blog. Nach einmaliger Registrierung können Sie Kommentare zu den Beiträge abgeben. >>Hier geht's zum Blog.Newsletter
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Die Website Vernetzungsstelle.de wird gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen. Wir bedanken uns besonders für die Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration.