Aus der Vernetzungsstelle

2012_aelter-bunter-weiblicher

Der nächste Workshop zum Aktionsprogramm 'älter, bunter, weiblicher: WIR GESTALTEN ZUKUNFT!' findet im Februar 2012 statt. [mehr]

Aktuelle Aktion

2012-01_FrauenNeujahrsempfaenge

Stellvertretend für die (Frauen)Neujahrsempfänge zu denen Anfang des Jahres 2012 eingeladen wird, stellen wir Ihnen hier zwei Veranstaltungen vor. [mehr]

Broschüre der Woche

2012-01-27_Eherecht_LAG-Bayern_250px

Eine gemeinsame Broschüre der Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen Gleichstellungsstellen und des Bayerischen Justizministeriums zum Thema Eherecht. [mehr]

Magazin

ARD/ZDF loben Förderpreis Frauen und Medientechnologie aus

ARD_ZDF_Foerderpreis_Frauen_und_Medientechnologie__LogoUnter dem Motto "Eine Idee weiter" soll der ARD/ZDF Förderpreis im Jahr 2012 zum vierten Mal vergeben werden. Er richtet sich an alle Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten, deren Arbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audio-visuellen Medien befassen. Mit dem Förderpreis wollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten seit mehreren Jahren talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums mit dem Bereich der audio-visuellen Medienproduktion und -distribution auseinanderzusetzen. Außerdem sollen karrierefördernde Kontakte in die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Der Bewerbungszeitraum endet am 29. Februar 2012. Die Preisverleihung findet während der medienwoche@IFA in Berlin statt. Mehr zum Preis unter www.ard-zdf-foerderpreis.de. (27.1.2012)

Mehr Frauen in Führungspositionen | Regionale Bündnisse gesucht

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert von 2012 bis 2015 zehn Regionale Bündnisse für mehr Frauen in Führungspositionen. Ziel ist es, Kommunen und Unternehmen als wichtige Partner für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft zu gewinnen. Interessierte Kommunen können sich noch bis zum 31.01.2012 um die Aufnahme in das Programm bewerben. Das Programm bietet den beteiligten Unternehmen eine kostenlose Beratung und den regionalen Akteuren Information und Austausch zu innovativen personalpolitischen Konzepten, gleichstellungsförderlichen Instrumenten und good practices zur Förderung von Frauen in Führungspositionen. Mehr zum Programm auf der Website der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF). (26.1.2012)

Expertise | Die antifeministische Männerrechtsbewegung

Am 20.01.2012 erschien die Expertise "Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung" im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung. Erstellt wurde sie von Hinrich Rosenbrock, Lehrassistent an der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt steht die antifeministische Männerrechtsbewegung, sogenannte Männerrechtler, die sich gegen Frauen- und Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming und Feminismus auflehnen. In ihren Blogs und Online-Debatten werden Männer oftmals als Opfer von Frauen- und Gleichstellungspolitik und des Feminismus dargestellt, über Frauenförderung wird geklagt. Die Expertise steht als pdf-Datei mit einem Interview mit Hinrich Rosenbrock auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung. (20.1.2012)


Familienreport 2011

2012_Familienreport-2011_100pxDaten und Fakten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten verhindern, dass Mütter ihre Arbeitszeit ausweiten oder überhaupt berufstätig sein können. Insbesondere nichtberufstätige Alleinerziehende wären gern erwerbstätig, haben jedoch häufig nicht die Möglichkeit dazu, so ein Ergebnis aus dem Familienreport 2011 des Bundesfamilienministeriums. [mehr]

IG-Metall | Ausbildungschancen für junge Frauen haben sich verschlechtert

Die IG Metall-Ausbildungsbilanz für das Jahr 2011 zeigt, dass sich der Ausbildungsmarkt in 2011 insgesamt verbessert hat. Allerdings sind die Chancen von jungen Frauen auf eine betriebliche Ausbildung weiter gesunken. Vom Aufschwung am Ausbildungsmarkt konnten, so die Gewerkschaft, im Jahr 2011 vor allem junge Männer profitieren. Die Zahl der mit ihnen abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg um 12.900, während die mit den weiblichen Jugendlichen neu begründeten Ausbildungsverhältnisse um 2.700 gesunken ist. Wie die Differenzierung nach Berufsfeldern zeige, sei die negative Vertragsentwicklung bei den jungen Frauen vor allem auf Dienstleistungsberufe zurückzuführen. Während junge Männer deutlich häufiger in diesen Bereich einsteigen, sank die Zahl der jungen Frauen, mit denen neue Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden. Die einseitige Ausrichtung auf wenige Berufe bei den jungen Frauen wird für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Mehr zur Ausbildungsbilanz auf der Website der IG-Metall. (10.1.2012)


Gesetzliche Änderungen ab 2012

Ab Januar 2012 sind einige gesetzliche Regelungen neu in Kraft getreten. Einige betreffen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören u.a. Änderungen im Steuerrecht. Eltern können Kinderbetreuungskosten einfacher absetzen. Dabei ist es egal, ob die Kinder aus beruflichen oder privaten Gründen betreut werden. Somit können alle Mütter und Väter ihre Betreuungskosten mit der Steuererklärung 2012 geltend machen. Zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, tritt am 1. Januar 2012 das Familienpflegezeitgesetz in Kraft. Die Familienpflegezeit soll es pflegenden Angehörigen ermöglichen, ihre Arbeitszeit für einen begrenzten Zeitraum zu reduzieren. Mehr zu den Neuregelungen finden Sie auf der Website der Bundesregierung. (3.1.2012)

LandFrauenverband | Geschlechtergerechtigkeit: Eine geniale Strategie für den ländlichen Raum

Mit der Geschlechtergerechtigkeit im ländlichen Raum beschäftigt sich ein aktuelles Positionspapier des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), verfasst vom dlv-Fachausschuss "Ländliche Räume und Einkommenskombinationen". (22.12.2011) [mehr]

Berliner Erklärung: Überparteiliche Initiative von Frauenverbänden und Parlamentarierinnen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft

Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien und die Vertreterinnen sechs großer Frauenverbände fordern die tatsächliche Durchsetzung der im Grundgesetz garantierten Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Beseitigung bestehender Nachteile für weibliche Karrieren. (19.12.2011) [mehr]

Niedersachsen | Bericht zur Weiterentwicklung von Gender Mainstreaming

2011_Gender-Mainstreaming-Best-Practice_Nds#Die Niedersächsische Landesregierung hat den "Bericht über die Weiterentwicklung von Gender Mainstreaming und der Prüfung der Auswirkungen auf Familien" zustimmend zur Kenntnis genommen und ein weiterführendes Konzept beschlossen. Die Niedersächsische Sozialministerin stellte dem Kabinett außerdem die neue Broschüre "Gender Mainstreaming und die Prüfung der Auswirkungen auf Familien - Die besten Beispiele aus der Praxis des Landes Niedersachsen" vor. Die Broschüre ist abrufbar unter: www.ms.niedersachsen.de >Service>Publikationen. (16.12.2011)

Fit für Führung - Mentoring-Programm in Niedersachsen

2010-Fit-fuer-Fuehrung"Fit für Führung" geht in die dritte Runde. Das Mentoring-Programm für Frauen in niedersächsischen Kommunalverwaltungen wird gemeinsam vom Niedersächsischen Studieninstitut mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration durchgeführt. Ziel dieses Mentoring-Programms ist es, Frauen in den Hierarchiestufen, in denen sie unterrepräsentiert sind, entsprechend dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) gerechter zu beteiligen. Langfristig soll der Anteil der Frauen in höheren und Führungspositionen innerhalb der Kommunalverwaltungen vergrößert werden. Das Programm läuft ab April 2012. Die Ausschreibungsunterlagen mit Terminübersicht stehen zum Download bereit.


Selbstverpflichtungserklärung gegen häusliche Gewalt

Wir schauen nicht weg! - Im November unterzeichneten die Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises Helmstedt, Landrat Matthias Wunderling-Weilbier, des Landkreises Gifhorn , Landrätin Marion Lau und der Stadt Wolfsburg, Oberbürgermeister Rolf Schnellecke, eine Selbstverpflichtungserklärung gegen häusliche Gewalt. Damit wollen die drei kommunalen Arbeitgebenden zusammen mit den Gleichstellungsbeauftragten ein Ausrufezeichen gegen häusliche Gewalt setzen und aktiv dafür sorgen, das betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterstützung finden. Sie möchten sich damit nicht nur öffentlich gegen häusliche Gewalt positionieren, sondern intern das Thema offen ansprechen und eine erhöhte Sensibilität schaffen. Dazu gehört neben der Information auch eine Qualifizierung und Sensibilisierung der Führungskräfte, so dass Betroffene eine konkrete Unterstützung und wertschätzenden Reaktionen erfahren. Mit dem Projekt soll den von häuslicher Gewalt Betroffenen Mut gemacht werden, auch das Gespräch am Arbeitsplatz zu suchen und sich Unterstützung zu holen. Informationen zur Verpflichtung finden Sie auf der Website der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wolfsburg. (16.12.2011)


Bundestag beschließt Gesetz für Hilfetelefon gegen Gewalt

Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Einrichtung des Frauenhilfetelefons beschlossen. Das neue Hilfetelefon ist eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Beratungsangeboten, gerade für solche Gewaltopfer, für die der Weg in eine Beratungsstelle körperlich, sprachlich oder kulturell bedingt eine große Hürde darstellt: etwa Frauen mit Migrationshintergrund, Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung oder Frauen mit Behinderung. Es soll neben den betroffenen Frauen auch Menschen aus ihrem sozialen Umfeld und Personen zur Verfügung stehen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Gewaltopfern zu tun haben. Unter einer bundesweit einheitlichen Rufnummer bieten qualifizierte Beraterinnen kostenlos, vertraulich und bei Bedarf mehrsprachige Beratung und vermitteln an Anlaufstellen vor Ort. Das Hilfeangebot ist barrierefrei. Die Freischaltung ist für Ende 2012 geplant. (5.12.2011)

Aktuell

Die Vernetzungsstelle bietet an

2012-Fortbildungen
Unsere nächsten Fortbildungen: "Religionsfreiheit versus Frauenrechte" (Hannover) sowie Ideen- und Planungs-Workshop zu "älter, bunter, weiblicher: WIR GESTALTEN ZUKUNFT!" (Hannover). Weitere Informationen und Angebote finden Sie hier.


Termine

03.-04.02.12: Symposium "Gleichstellung im Alter - Biografieverläufe und faire Einkommenschancen für Frauen im Alter", Ludwigshafen

10.02.12: Noch immer keinen Berufsabschluss - wieso das? | Gemeinsame Politik für junge Frauen und Männer - wie geht das?, Bremerhaven

16.02.12: 1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung - und wie weiter?, Hamburg

23.02.12: Ideen- und Planungs-Workshop zum Aktionsprogramm 'älter, bunter, weiblicher: WIR GESTALTEN ZUKUNFT!', Hannover


Stellenangebote

In der Gemeinde Jüchen, im Rhein-Kreis Neuss ist vertretungsweise die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten neu zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,5 Std., die Vergütung erfolgt nach EG 9 TVöD. Eine Einstellung erfolgt zunächst befristet bis zum 30.09.2012. Bewerbungsfrist: 27.01.2012. [mehr]

Die Stadt Celle sucht zum  01.06.2012 eine Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit, Arbeitszeit: 35 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt entsprechend der Qualifikation nach EG 10 / EG 11 TVöD. Bewerbungen werden ausschließlich per Bewerbungsformular und bis zum 10. Februar 2012 berücksichtigt. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Celle.


Kalenderblatt des Monats Januar

2012_01_Januar-Kalenderblatt_klein"'Älter, bunter, weiblicher - Wir nutzen die Chancen!" - Der Jahreskalender 2012 der Vernetzungsstelle zum Thema Demografischer Wandel. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Januar: Wir werden immer weniger...

Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info

Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Nächste Beiträge: 29.01.12: "Die auf's Gewicht schauen" - Weight Wachters: Abnehmen nach Punkten | 05.02.12: "Große Gefühle oder leere Inszenierung?" - Auf der Suche nach den romantischen Momenten | 12.02.12: Magazin mit aktuellen Themen | 19.02.12: Familienhilfe - "Ohne Oma würden wir es nicht schaffen" [mehr]

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